
ZEISS LSM 910
Kompaktes Konfokalmikroskop für innovatives Imaging und smarte Analysen
ZEISS LSM 910 kombiniert hochqualitatives konfokales Imaging mit innovativen Möglichkeiten für Ihre nächsten Forschungsvorhaben. Sie führen mehrfarbige Live-Experimente mit spektraler Präzision durch. Sie gewinnen mehr Informationen mit schonendem, superauflösendem Imaging oder studieren die Dynamik des Lebens in 3D und mit beeindruckend hoher Geschwindigkeit. Die KI-Unterstützung sorgt für schnelle, reproduzierbare Ergebnisse, die Sie auf Ihrer Reise zu wissenschaftlichen Entdeckungen lenken.
Die Grundlagen des Lebens verstehen
Das ZEISS LSM 910 lässt sich je nach Ihren Imaging-Anforderungen auf verschiedenste Weise konfigurieren, von einem reinen konfokalen System bis hin zu einer Imaging-Plattform mit allen verfügbaren Modalitäten. Wenn Sie besondere Stärken für Ihre anspruchsvollsten Anwendungen suchen, wird eine der folgenden Konfigurationen empfohlen – oder auch eine Kombination.
ZEISS LSM 910
Kompaktes Konfokalmikroskop für innovatives Imaging und smarte Analysen
Fokus auf dem Erfolg Ihrer Experimente
Hochqualitatives konfokales Imaging schon im Design
Das Konfokalmikroskop ZEISS LSM 910 kombiniert modernste Technologien mit smartem Design. So erhalten Sie überragende Imaging-Qualität und maximale Flexibilität bei Ihren Experimenten. Der effiziente Strahlengang liefert eine überragende spektrale Flexibilität und sorgt so für schonendes Imaging mit dem bestmöglichen Signal-Rausch-Verhältnis. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen spektralen Bandbreiten mit Präzision im Nanometerbereich, die individuell angepasste komplexe Experimente und schnelle Spectral-Unmixing-Workflows ermöglichen. Die Kombination aus konventioneller Konfokalmikroskopie mit effizientem superauflösendem Imaging und High-Speed-Volumenaufnahmen ermöglicht Ihnen Experimente, die ganz neue Antworten für Ihre wissenschaftlichen Fragestellungen liefern können.

Die Quintessenz des konfokalen Imagings
Hochaufgelöste optische Schnitte großer Proben
Organoid einer humanen distalen Lunge mit Keulenzellen und Cilienzellen, 10 Tage lang evertiert.
Mit freundlicher Genehmigung von Prof. C. Kuo, Department of Medicine, Hematology Division, Stanford University, USA

Hochaufgelöstes spektrales Imaging
Tiefgehendes Verständnis im Bereich Spatial Biology
Vierfarbige Hirnschnittprobe, aufgenommen mit mehrfarbigem Scan und bearbeitet mit LSM Plus. Kanäle mit Channel Unmixing spektral getrennt: DAPI, Map2-A488, Parvalbumin-A568, Iba-1-A647
LSM Plus
Konfokalmikroskopie auf einem neuen Niveau
LSM Plus verbessert jedes Experiment in der Konfokalmikroskopie – ganz gleich in welchem Detektionsmodus oder Emissionsbereich Sie arbeiten. Die Dekonvolution mit dem linearen Wiener Filter kommt nahezu ganz ohne manuelle Arbeitsschritte aus und liefert zuverlässige quantitative Ergebnisse. Die Verarbeitungsparameter werden automatisch anhand der zugrundeliegenden optischen Eigenschaften des Systems, wie Objektiv, Brechungsindex und Emissionsbereich, angepasst.
RPE1-Zellen, transfiziert mit H2B-GFP-Plasmid. Maximumintensitätsprojektion von 117 Z-Ebenen. Vergleich ohne und mit LSM Plus.
Mit freundlicher Genehmigung von Tingsheng, Mitosis Lab, Singapur
Fokus auf Innovation
Alles griffbereit für Fortschritte bei Ihren Forschungsarbeiten
Laser-Scanning-Mikroskope sind schon lange aus gutem Grund äußerst erfolgreich, denn sie bieten zuverlässiges konfokales Imaging und führen immer wieder innovative Technologien zusammen. Andere Systeme, die die Quintessenz von konfokalem Imaging mit innovativen Möglichkeiten noch besser vereinen als ZEISS LSM 910, lassen sich nur schwer finden. Die verschiedenen Imaging-Modi vereinen Informationen von Molekülen bis hin zu großen Volumina innerhalb einer einzigen experimentellen Sitzung. Airyscan erfasst beispielsweise mehr Licht- und Rauminformationen als konventionelle Detektoren und ermöglicht daher schonende Superauflösung, eine höhere Produktivität und sogar Messungen der Molekulardynamik. Lightfield 4D kann zusätzlich die Kurzzeitdynamik erfassen oder Prozesse im Zeitverlauf in großen Stichproben mit bis zu 80 Volumina pro Sekunde ohne jede zeitliche Verzögerung verfolgen.
Lightfield 4D
Erfassen äußerst beweglicher intrazellulärer Strukturen mit High-Speed-Volumen-Imaging
Um die Essenz von biologischen Prozessen getreu zu erfassen, muss das Imaging in 4D erfolgen, denn sowohl das Volumen als auch die Zeit sind bei der Untersuchung lebender Systeme von entscheidender Bedeutung. Lightfield 4D bietet hier eine einzigartige Lösung, die ein vollständiges Volumen zu einem genauen Zeitpunkt und ohne jede Zeitverzögerung abbildet.
Transgenes, 3 Tage altes Arabidopsis-thaliana-Hypokotyl (Stängel), markiert mit einem beweglichen photorezeptorregulierten Protein mit GFP-Markierung. Das Video zeigt 5 Minuten einer Zeitserie bei anfänglicher Blaulichtsimulation. Die einzelnen Aufnahmen wurden mit einer Belichtungszeit von 50 ms und einem Intervall von 200 ms aufgenommen.
Mit freundlicher Genehmigung von Hannah Walters, Cellular Analysis Facility, MVLS-Shared Research Facilities, University of Glasgow. Daten aufgenommen in der Cellular Analysis Facility, University of Glasgow, UK.

Airyscan
Schonendes superauflösendes Imaging der kleinsten Strukturen
Das Licht fällt nicht mehr durch ein Pinhole auf einen einzelnen Detektor: Airyscan besteht aus 32 Detektorelementen, winzigen Lochblenden, die an jeder gescannten Position ein Bild auf Pinhole-Ebene erfassen. Mit dieser Kombination von 32 kleinen Pinhole-ähnlichen Detektoren in einem großflächigen Detektor kann Airyscan mehr Licht einfangen und höherfrequente Informationen zu einer Struktur erfassen.
Cos-7-Zellen, markiert mit DAPI (Zellkerne, weiß), Anti-TOM 20 (Alexa 488, blau), Anti-Tubulin (Alexa 555, orange) und Actin-SiR (Actin, magenta).

Dynamics Profiler
Einfacher Zugang zur zugrunde liegenden Molekulardynamik von Lebendproben
ZEISS Dynamics Profiler bestimmt mit einer einzigen einfachen Messung die Molekularkonzentration, die asymmetrische Diffusion und die Strömungsdynamik von Fluoreszenzproteinen in Ihren Lebendproben.
Bei lebenden U-2-OS-Zellen wurden mit Dynamics Profiler Messungen durchgeführt, um dynamische Änderungen an den Nucleoli-Grenzen zu ermitteln.
Proben mit freundlicher Genehmigung von P. Hemmerich und T. Ulbricht (Core Facility Imaging, Leibniz-Institut für Alternsforschung, Jena).
Fokus auf Nutzerfreundlichkeit
Ein kürzerer Weg zu relevanten Erkenntnissen
Die Erfassung wissenschaftlich relevanter Daten erfordert ein perfektes Zusammenspiel der verschiedensten Komponenten. ZEISS LSM 910 umfasst zahlreiche Tools, die den Zeitaufwand für Schulungen reduzieren, zielgerichtetes Imaging unterstützen und reproduzierbare Ergebnisse selbst bei komplexen Experimenten liefern. Mit Hilfe von KI identifizieren Sie rasch den Probenträger und vielversprechende Interessensbereiche. Über die Smart-Setup-Funktionen erzielen Sie optimale Einstellungen für alle Imaging-Modalitäten. Sie erstellen eigene Verarbeitungs-Pipelines und behalten während des Imagings immer den Überblick über alle Elemente der Experimente – und auch danach, wenn Sie Ihre Ergebnisse mit anderen teilen. Alle Verarbeitungs-, Analyse- und Visualisierungsfunktionen sind bequem mit wenigen Mausklicks erreichbar.

Microscopy Copilot
Interaktive Ermittlung neuer Ansätze für ihre Experimente
Der Microscopy Copilot, Ihr persönlicher KI-Assistenten, hilft Ihnen dabei, interaktiv neue Möglichkeiten für Ihre Imaging-Experimente zu entdecken. Stellen Sie Fragen, die für Ihre aktuelle Arbeit relevant sind. Der Zeitaufwand für Schulungen wird reduziert, denn Sie erhalten sofort neue Informationen. Sie entwickeln Ihre Forschungsarbeiten kontinuierlich weiter und schöpfen das Potenzial Ihrer speziellen LSM-Systemkonfiguration voll aus.
Optimaler Arbeitsablauf
Verschiedene Modalitäten, nahtlos kombiniert
Neuronen und Astrozyt in dicken Hirnschnitten. Verschiedene Imaging-Modalitäten und Datenverarbeitungsverfahren, mit dem Connect Toolkit in einem einzigen Projekt vereint: Weitfeldübersicht zur ROI-Festlegung; schnelle Volumenaufnahme mit ZEISS Lightfield 4D; sensitives superauflösendes Imaging mit ZEISS Airyscan im Multiplex-Modus; Airyscan jDCV Verarbeitung; 3D-Visualisierung mit ZEISS arivis Pro.
Probe mit freundlicher Genehmigung von Luisa Cortes, Microscopy Imaging Center of Coimbra, CNC, University of Coimbra, Portugal
ZEISS arivis Pro
Von der einfachen 3D-Visualisierung bis hin zu Segmentierung, Tracking und Datenanalyse nach dem neuesten Stand
Strömung von GFP-markierten Hämozyten (Insekten-Blutzellen) in der Hämolymphe einer weißen Vorpuppe von Drosophila melanogaster. ZEISS Lightfield 4D in Kombination mit ZEISS arivis Pro eröffnet die einzigartige Gelegenheit, den Blutfluss unter physiologischen In-vivo-Bedingungen abzubilden und zu analysieren. Lightfield 4D mit seiner unvergleichlichen Geschwindigkeit von 80 Volumina pro Sekunde ist in der Lage, ein großes Volumen abzubilden, das schnell genug ist, um diesem Prozess zu folgen. Anhand der 3D-Algorithmen von arivis Pro lassen sich die Blutzellen dann während einer Zeitrafferaufnahme segmentieren und nachverfolgen.
Probe mit freundlicher Genehmigung von Iwan Robert Evans, University of Sheffield, UK. Daten aufgenommen in der Wolfson Light Microscopy Facility der School of Biosciences an der University of Sheffield.
Einblicke in die Technologie
Maximale Lichtausbeute, Empfindlichkeit und spektrale Flexibilität

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Strahlengang von ZEISS LSM 910
Die erstklassigen Komponenten und das Design des Strahlengangs des LSM 910 sowie seine Elektronik mit hoher Bandbreite gewährleisten die optimale Lichtausbeute und Empfindlichkeit. Das ist die Grundlage für innovative Fortschritte und die Visualisierung eines großen dynamischen Signalbereichs.
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Typische spektrale Quanteneffizienz (QE) von Multialkali- (MA-) PMT- und GaAsP-PMT-Detektoren.
MA-PMTs (Multi-Alkali-Photomultiplier) oder hochempfindliche GaAsP-Detektoren (Galliumarsenidphosphid) sind für die optimale Leistung in allen mehrfarbigen und spektralen Experimenten kalibriert. Wenn es auf schonendes und quantifizierbares Imaging ankommt, lassen sich die direktmodulierten Laser linear auf weit unter 1 % ihrer Gesamtleistungskapazität herabregeln.
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